Römer für einen Vormittag: Die Sechser erobern Haltern
Ein kompletter Jahrgang im Dienste Roms: Die Stufe 6 der Profilschule Ascheberg rückte im Römermuseum Haltern an – und zeigte überraschend solide Legionärstugenden. In vier Kohorten aufgeteilt, wurde zunächst der Brotkonsum gesichert: Aus Weizenkörnern entstand unter beeindruckendem Körpereinsatz grobes Mehl, das vermutlich selbst den Centurio milde gestimmt hätte.
Weiter ging’s zur Soldatenausrüstung. Dort wurde klar, dass ein römischer Legionär ungefähr so viel schleppte wie eine vollbeladene Schultasche – nur mit weniger Motzen. Auf einer Reise durch die Eroberungswege stellte sich heraus, dass die Römer erstaunlich viel Strecke machten, obwohl sie weder Buskarte noch WLAN hatten.
Im Lager selbst wurde schließlich klar: Komfort war kein römisches Konzept, Ordnung hingegen eine heilige Pflicht.Die Zelte eher minimalistisch, der Lageraufbau streng organisiert – und trotzdem waren alle beeindruckt, wie viel Ordnung man mit Holzpfählen und Disziplin erzielen kann.
Fazit: Ein lehrreicher Tag zwischen Legionärsleben, Muskelkater vom Mahlen und der beruhigenden Erkenntnis, dass moderne Klassenfahrten zwar anstrengend sind, aber immerhin ohne Marschgepäck.





